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Trauma und Psychose

Kurs 57/21

Traumatisierungen als auch posttraumatische Belastungsstörungen haben eine hohe Prävalenz bei Menschen mit Psychosen. Dennoch steht dieser Umstand nicht im Fokus der Behandlung, weil häufig befürchtet wird, dass die direkte Verarbeitung traumatischer Erinnerungen für Patienten mit Psychose unerträglich sei und Symptomverschlimmerung, Destabilisierung und psychiatrische Krise die Folge sein könnten.

In diesem Seminar wird eine traumasensible Einstellung gefördert, damit Traumata und andere negative Lebenserfahrungen in die Konzeptualisierung und Planung der Behandlung / Pflege mit einbezogen werden können. Es wird auch um das Erkennen von Traumatisierungen hinter psychotischen Symptomen gehen und wir unternehmen den Versuch, die Überlebensstrategien der Betroffenen aufzuzeigen, um diese für die Behandlung und Pflege nutzbar zu machen.

Methoden

Kurzreferate, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit und Diskussion

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)

Termine

04.10–05.10.21

Referentin

Diana Konrads, Krankenschwester, Zentrum für Psychotraumatologie, Alexianer-Krankenhaus Krefeld

Leitung

Stefan Jünger, LVR-Akademie, sowie weitere Fachreferent*innen

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 280,–

Anmeldeschluss

02.08.21

Hinweis

Das Seminar erfüllt die Voraussetzung für die jährliche Fortbildung nach §4 Abs.3 PflAPrV für die Praxisanleiter*innen, sofern dieses am 04.11.2021 mit dem Kurs 78/21 ergänzt wird. Dieser berufspädagogische Seminarteil beleuchtet die speziellen Anleitungssituationen der Praxisanleitung.

Freiwillige Registrierung

10 Punkte für Pflegende

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