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Diagnosen und Behandlung im Maßregelvollzug – Modul B

Kurs 55/21

Patient*innen werden in Einrichtungen des Maßregelvollzugs untergebracht, wenn sie „wegen einer krankhaften seelischen Störung, wegen einer tief greifenden Bewusstseinsstörung oder wegen Schwachsinns oder einer schweren anderen seelischen Abartigkeit“ im Zustand vollständiger oder teilweiser Schuldunfähigkeit Straftaten begangen haben (StGB, §§ 20,21).

Für eine angemessene und professionelle Behandlung, Pflege und Betreuung der Untergebrachten sind somit das Verständnis der Störungsbilder und psychischen Erkrankungen der Patienten*innen ebenso wie die Kenntnisse über die wichtigsten Behandlungsverfahren unabdingbar.

In diesem Kurs sollen die wesentlichen für den Maßregelvollzug relevanten Störungsbilder der Patient*innen und wichtige dort eingesetzte Therapie- und Behandlungsformen vorgestellt und diskutiert werden. So werden die Entstehungsfaktoren und Symptome von Psychosen, Intelligenzminderung, Abhängigkeitserkrankungen und von Persönlichkeitsstörungen einschließlich der Überschneidungen in so genannten „Doppeldiagnosen“, ihre Diagnostik und Differenzialdiagnostik, die bei den Störungen jeweils zum Einsatz kommenden Behandlungsmethoden sowie zu erwartende Prognosen der Besserung und Resozialisierung der Patient*innen im Mittelpunkt dieses Seminars stehen.

Methoden

Theorieinput, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Diskussion, Übungen

Zielgruppe

Beschäftigte aller Berufsgruppen, die mit Maßregelvollzugspatient*innen arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)

Leitung

Stefan Jünger sowie weitere Fachreferent*innen

Termine

27.09.–30.09.21

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 560,–

Anmeldeschluss

26.07.2021

Hinweise

Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr

Modul B der Weiterbildung zur „Fachkraft im Maßregelvollzug“

Freiwillige Registrierung

14 Punkte für Pflegende

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