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Tiefenpsychologisch fundierte Selbsterfahrung für Ärzt*innen in der Weiterbildung

Kurs 57/19

Psychotherapeutische Behandlung ist kein einseitiger Prozess, bei dem ein Mensch mit „Durchblick“ einem anderen, der diesen verloren hat, zu neuen Einsichten verhilft. Die psychotherapeutische Behandlung ist vielmehr eine gemeinsame Wirkungseinheit, in der sich die Beteiligten wechselseitig erfahren und verändern.

Mit dem Instrument der Selbsterfahrung kann die Wirkungseinheit des gemeinsamen Behandlungswerkes reflektiert werden, um eine psychotherapeutische Beziehung gezielt zu gestalten und zu optimieren. Selbsterfahrung geschieht nicht durch „Nabelschau“ oder „Seelenstriptease“, sondern über das Erfahrbar-Werden der vielen scheinbaren Kleinigkeiten im Alltag, die selbstverständlich geworden und dadurch schwer wahrzunehmen sind.

Der Prozess der Selbsterfahrung wird in seinen Grundannahmen, seinem Setting und seiner Methodik tiefenpsychologisch fundiert ausgerichtet. Es wird z. T. mit kunstanalogen Methoden gearbeitet, um selbstverständlich gewordene Sichtweisen des eigenen Erlebens neu zu erfahren, vor jeder schnellen Angleichung an alte Auslegungsmuster.

Der Kurs entspricht den Richtlinien der ärztlichen Weiterbildungsordnungen und beinhaltet 80 Stunden von erforderlichen 150 Stunden Gruppenselbsterfahrung. Er bildet für jeweils 80 Stunden eine geschlossene Gruppe.

Hinweis: Ein Vorgespräch ist notwendige Voraussetzung für eine Teilnahme an der Selbsterfahrungsgruppe.

Methode

Selbsterfahrung

Zielgruppe

Ärzt*innen in der Facharztweiterbildung
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 10 Personen begrenzt.)

Leitung

Gudrun Gorski, Diplom Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin TP

Termine

16.09. - 17.09.19
07.10. - 08.10.19
04.11. - 05.11.19
02.12. - 03.12.19
13.01. - 14.01.20

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 980,-

Anmeldeschluss

01.07.19

Hinweis

CME: 100 Punkte

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