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Beratung – auch eine Aufgabe der psychiatrischen Pflege

Kurs 48/19

Psychiatrisch Pflegende sind stets in vielfältiger Weise auch mit Aufgaben und Anforderungen der professionellen Beratung konfrontiert. In der stationären wie in der ambulanten psychiatrischen Pflege unterstützen sie Patientinnen und Patienten u.a. bei Entscheidungsfindungen, bei der Entwicklung von Coping-Strategien oder dem Aufbau von Problemlösungsfähigkeiten, sie leiten pflegetherapeutische Gruppen, sie begleiten und stützen An- und Zugehörige der Patient*innen mit ihren Unsicherheiten und Fragen und sie leiten Schüler*innen und Praktikant*innen an.

Anders als in den Beratungssettings anderer Berufsgruppen findet die Beratung durch Pflegende dabei häufig in den Pflegealltag integriert statt. Nicht selten verorten psychiatrisch Pflegende Beratungskompetenzen und -Interventionen so auch eher bei anderen Berufsgruppen denn bei sich selbst. Beratung ist aber definitiv eine ihrer wichtigsten Aufgaben.

Im Seminar soll die professionelle Beratungskompetenz psychiatrisch Pflegender auf lebendige, kreative und anregende Weise geschärft und erweitert werden.

Ziel dabei ist es, das eigene Selbstverständnis und die eigenen Kompetenzen als pflegeri-sche/r Berater*in zu klären und zu stärken.

An einem Folge-Seminartag im September 2019 werden konkrete Beratungssituationen im pflegerischen Alltag der Teilnehmenden betrachtet und bearbeitet und ihre Erfahrungen dabei gemeinsam reflektiert.

Methoden

Vorträge und Kurzinputs, Gruppenarbeit, Übungen, Diskussion und Erfahrungsaustausch

Zielgruppe

Beschäftigte des Pflege- und Erziehungsdienstes
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)

Leitung

Hajo Oetmann

Termine

17.06. – 18.06.19
30.09.19

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 195,-

Anmeldeschluss

17.04.19

Hinweis

Freiwillige Registrierung (12 Punkte für Pflegende)

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