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Seminar für die Pfortendienste im Maßregelvollzug

Kurs 27/19

Auf die Mitarbeiter*innen des Pfortendienstes entfallen besondere Aufgaben. Zunächst ist die Pforte die erste Kontaktstelle zwischen Klinik und Besucher*innen. Der weitere Verlauf eines Besuchskontakts wird durch diesen ersten Kontakt bereits entscheidend mitbestimmt. Zentrale Aufgabe des Pfortendienstes ist die Durchsetzung von Regeln und Sicherheitsstandards, insbesondere die Kontrolle des Zugangs zur und des Verlassens der Klinik. Damit hat die Pforte eine zentrale Funktion in der Sicherheitsarchitektur der Klinik. Von den Mitarbeiter*innen wird bei der Erfüllung ihrer Aufgaben ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, kommunikativer Kompetenz, professioneller Handhabung der Sicherheitstechnik, Taktgefühl und Sensibilität erwartet.

Das Seminar thematisiert den Umgang mit einzelnen Besuchergruppen, so mit Angehörigen und unterschiedlichen Behördenvertreter*innen. Rechtliche Fragen werden ebenso erörtert wie Besonderheiten bei Durchsuchungen (Genderaspekte, Schweigepflicht und Justizakten etc.). Ein weiterer Schwerpunkt wird der Umgang mit den Patient*innen unter den Bedingungen ihrer psychiatrischen Erkrankung sein.

Methoden

Referate, Diskussionen und Übungen

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen des Pfortendienstes im MRV
(Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)

Referenten:

Richard Miller (Diplom-Sozialpädagoge, ehemals Dezernat 8, Fachbereich Maßregelvollzug des LVR Köln); Jörg Czech (Qualitätsbeauftragter, stellvertretender Sicherheitsbeauftragter und Fachkrankenpfleger, forensische Abt., LVR-Klinik Bedburg–Hau).

Leitung

Stefan Jünger

Termin

01.04. – 02.04.19

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 150,-

Anmeldeschluss

01.02.19

Hinweis

Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr

Freiwillige Registrierung (10 Punkte für Pflegende)

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