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Spezialwissen Allgemeinpsychiatrie (auch Modul A Stationsleitungskurs)

Kurs 18/18 - es gibt noch freie Kursplätze!

Das Ziel dieses vierwöchigen Seminars ist es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spezielle Kenntnisse zu aktuellen Konzepten allgemeinpsychiatrischer Behandlung zu vermitteln und ihre Handlungskompetenz in der Therapie, Pflege und Betreuung psychisch kranker Menschen zu erweitern.

Wichtige Themen des Lehrgangs sind: Sozialwissenschaftliche und medizinisch-psychiatrische Erklärungsmodelle von Entstehung, Verlauf und Behandlung psychiatrischer Erkrankungen und den damit verbundenen Krisensituationen; Wissen zu pharmakologischer Behandlung; Konzept und Einsatz der Adherence-Therapie; Umgang mit Suizidalität, Ein-schätzung von suizidaler Gefährdung; Aggression und Gewalt im Rahmen akuter psychiatri-scher Zustandsbilder; Übungen spezieller Pflege- und Behandlungstechniken wie Deeskala-tion, Psychoedukation und Entspannungstechniken, auch vor dem Hintergrund des Konzepts „Safewards“; Grundlagen und Gestaltung eines gesundheitsförderlichen Milieus; innovative und alternative Konzepte in der Behandlung akut psychiatrisch erkrankter Menschen wie Soteria und Hometreatment; Haltungsfragen im Zusammenhang mit Recovery und Resilienz. Außerdem werden Rechtsgrundlagen psychiatrischer Behandlung vermittelt.

Methoden

Theorieinput, Diskussion, Erfahrungsaustausch, Fallarbeit, Rollenspiele, berufsbezogene Selbsterfahrung, Studienaufgaben, Exkursionen

Zielgruppe

Beschäftigte aller Berufsgruppen, die in Kliniken der Erwachsenenpsychiatrie, in Tageskliniken, Ambulanzen und Nachsorgeeinrichtungen mit akut psychisch kranken Menschen arbeiten

(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)

Leitung

Ute Sturm

Termine

Teil 1: 19.02. – 23.02.18
Teil 2: 16.04. – 20.04.18
Teil 3: 11.06. – 15.06.18
Teil 4: 24.09. – 28.09.18

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 980,-

Anmeldeschluss

15.12.17

Hinweise

Baustein A der Weiterbildung von Krankenpflegepersonen zur „pflegerischen Leitung eines Bereiches im Krankenhaus und anderen pflegerischen Versorgungsbereichen“

Freiwillige Registrierung (20 Punkte für Pflegende)