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Identität und Drogenabhängigkeit

Kurs 08/18

Identitätskonzepte sind in jeder Form der pädagogischen und therapeutischen Arbeit relevant, denn Entwicklungen des Menschen sind immer auch mit Veränderungen der Identität verbunden. Dies gilt auch in der Betreuung und Behandlung von drogenabhängigen Menschen. Das „Herauswachsen aus der Sucht“ sowie die Veränderung von Konsummustern erfordern umfassende Veränderungsprozesse der Identität.

Wie können diese Prozesse unterstützt und gefördert werden? Will man positive Entwicklungsverläufe fördern und die Behandlungs- und Betreuungspraxis optimieren, ist es notwendig, die Identitätsentwicklung drogenabhängiger Menschen, die aktuellen Prozesse der Fremd- und Selbstzuschreibungen sowie deren Zukunftsentwürfe in den Blick zu nehmen?

Das Seminar setzt sich auf der Grundlage von Identitätstheorien (z.B. Erik Erikson) und der Integrativen Therapie mit folgenden Aspekten auseinander: Konzept der fünf Säulen der Identität, Entwicklung persönlicher und sozialer Identität, Rollenübernahmen, Lebensräume und Lebensstile, Delinquenz und Vorbilder.

Ziele des Seminars sind, Anregungen für zukünftige Interventionen in der Arbeit mit drogen-abhängigen Menschen zu gewinnen und neue Impulse für die Gruppen- und Einzelarbeit zu geben.

Methoden

Impulsreferate, Gruppenarbeit und Übungen

Zielgruppe

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aller Berufsgruppen

(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)

Referent

Dipl.-Päd. Hartmut Klos, Psychotherapeut (HPG)

Leitung

Gudrun Gorski

Termin

25.01. – 26.01.18

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 200,-

Anmeldeschluss

24.11.17

Hinweise

CME: 14 Punkte
Freiwillige Registrierung (10 Punkte für Pflegende)