Zum Inhalt springen

Rückfallprophylaxe für Menschen mit Drogenabhängigkeit

Kurs 45/21

Die Auseinandersetzung mit der Rückfallforschung und die Anwendung von Rückfallaufarbeitungskonzepten in der Suchtarbeit zeigen, dass Abhängigkeit und Rückfälle wichtige Funktionen erfüllen und nicht auf körperliche Fehlschaltungen oder moralische Entgleisungen reduziert werden können. Rückfälle sind Krisenmomente für die Betroffenen. Nicht selten findet sich bei der Analyse des Rückfallgeschehens der „Schlüssel zur Sucht“, indem Konsummotive, Belastungsgebiete und der Lebensalltag genauer erkundet werden. Daraus können wichtige Impulse für realistischere Behandlungsziele abgeleitet werden. In diesem Sinne wird der Rückfall als ein zugehöriger Bestandteil des Ausstiegs aus der Sucht und als Chance zur Weiterentwicklung begriffen.

Im Seminar werden Grundlagen zum Rückfallverständnis und Bausteine zur Anwendung in der Rückfallbehandlung vorgestellt und diskutiert.

Hartmut Klos wird das strukturierte Rückfallprophylaxe-Training (RPT) bei Abhängigkeitserkrankungen vorstellen und praxisorientierte Anleitungen zu Rückfall relevanten Themen vermitteln.

Methoden

Impulsreferate, Gruppenarbeit und Übungen

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)

Referent

Dipl.-Päd. Hartmut Klos, Psychotherapeut (HPG)

Wissenschaftliche Leitung und Organisation

Gudrun Gorski, Dipl.-Psychologin, PP

Termin

30.06.–02.07.21

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 420,–

Anmeldeschluss

30.04.21

Zertifizierte Fortbildung

22 CME-Punkte

Freiwillige Registrierung

12 Punkte für Pflegende

zum Anmeldeformular

Nach oben