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Selbstverständnis und Instrumente der Bewegungstherapie

Kurs 52/19

Die Sport- und Bewegungstherapie hat sich als hilfreiches körperpsychotherapeutisches Angebot in der Behandlung und Rehabilitation in unterschiedlichen psychiatrischen Anwendungsfeldern etabliert.

Das Seminar richtet sich an Sporttherapeut*innen, die in unterschiedlichen psychiatrischen Arbeitsfeldern tätig sind. Es dient einerseits dem fachlichen Austausch u.a. zu Fragen des professionellen Selbstverständnisses, sowie der Reflexion der eigenen beruflichen Praxis und ermöglicht den Austausch von Erfahrungen im Sinne eines „best-practice“-Seminars.

In einem Workshopteil zu Bewegungs- und sporttherapeutische Interventionen bei schizophrenen Erkrankungen werden zu Beginn die Symptomatik, Ätiologie, neurobiologische Aspekte sowie die Behandlungsansätze dargestellt. Die medikamentöse Therapie mit ihren möglichen Auswirkungen auf das Bewegungsverhalten oder auf die Belastungsfähigkeit werden ebenso wie der derzeitige Forschungslage hinsichtlich der Bewegungs- und Sporttherapie bei schizophrenen Erkrankungen referiert. Im Mittelpunkt des Workshops stehen unterschiedliche Bewegungsinterventionen, psychotherapeutische Aspekte sowie mögliche Kontraindikatio-nen. Der Workshop wird dialogisch mit den Teilnehmer*innen gestaltet.

Methoden

Impulsreferate, Erfahrungsaustausch, Praxis und Workshops

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen der Sport- und Bewegungstherapie
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)

Referent

Dr. Hubertus Deimel

Leitung

Stav Bar-Hod, Sporttherapeut, LVR-Klinik Köln

Sarah Laskus, Sport- und Bewegungstherapeutin, LVR-Klinikum Essen

Organisation

Holger Kemmer

Termin

23.09. – 24.09.19

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 150,-

Anmeldeschluss

26.07.19

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