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Grundlagen der Arbeit im Maßregelvollzug

Kurs 03/19 und Kurs 56/19

Der Maßregelvollzug, in dessen Einrichtungen psychisch kranke Rechtsbrecher*innen behandelt und betreut werden, ist ein integraler Bestandteil der Psychiatrie. Bei allen Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten mit anderen psychiatrischen Fachbereichen unterscheidet sich der Maßregelvollzug aber an zahlreichen Stellen deutlich von diesen. Die zentralen Aufgaben des Maßregelvollzugs stellen nach dem gesetzlichen Auftrag der „Besserung und Sicherung“ die Behandlung und Resozialisierung der Patient*innen einerseits sowie der Schutz der Bevölkerung vor weiteren Straftaten andererseits gemeinsam dar.

Um diesem Auftrag gerecht zu werden, bedarf es eines spezifischen Basiswissens für diejenigen, die mit forensischen Patient*innen arbeiten. Ziel des Seminars ist, Mitarbeiter*innen eine grundlegende Orientierung in der Arbeit und im Umgang mit forensischen Patient*innen zu vermitteln. Wichtige Aspekte sind dabei der gesetzliche Rahmen der Unterbringung, Erkrankungen und Gefährlichkeit der Patient*innen, Therapie- und Behandlungskonzepte für verschiedene Patient*innen und Störungen, Sicherungen und Sicherheitskonzepte, die Handhabung von Lockerungen und ihre Begründung, Stations- und Kommunikationsstrukturen, eine angemessene Beziehungs- und Milieugestaltung sowie die ambulante Nachsorge und Rehabilitation.

Der Kurs vermittelt hierzu grundlegende und praxisbezogene Kenntnisse.

Methoden

Referate, Diskussion, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeit

Zielgruppe

Beschäftigte aller Berufsgruppen, die mit Maßregelvollzugspatient*innen arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)

Leitung

Holger Kemmer sowie Fachreferent*innen

Termine

Kurs 03/19: 14.01. – 17.01.19

Kurs 56/19: 09.09. – 12.09.19

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 320,-

Anmeldeschluss

Kurs 03/19: 15.11.18

Kurs 56/19: 05.07.19

Hinweis

Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr

Freiwillige Registrierung (14 Punkte für Pflegende)

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