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Psychoedukation für Menschen mit psychotischen Störungen

Kurs 43/19

Die „Arbeitsgruppe Psychoedukation bei schizophrenen Erkrankungen“ definiert Psychoedukation als systematische didaktisch-psychotherapeutische Interventionen, um die Patient*innen und ihre Angehörigen über die Hintergründe der Erkrankung und die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen zu informieren, das Krankheitsverständnis und den selbstverantwortlichen Umgang mit der Krankheit zu fördern und Patient*innen bei der Krankheitsbewältigung zu unterstützen. Wer krank ist, möchte in der Regel gern wissen, was seine Erkrankung verursacht hat und was er als Betroffene oder Betroffener tun kann, um die Genesung zu fördern und Rückfällen vorzubeugen. Die Wirksamkeit von psychoedukativen Interventionen bei schizophrenen Störungen ist gemäß einer Cochrane-Metaanalyse in mehreren randomisierten kontrollierten Studien nachgewiesen.

Im Seminar wird ein Manual zur Psychoedukation bei schizophrenen Erkrankungen vorgestellt und dessen theoretischen Grundlagen werden besprochen. Den Schwerpunkt des Seminars bildet die Vermittlung der Kompetenzen zur Anwendung des Manuals, dazu werden die einzelnen Module vorgestellt und die Durchführung geübt.

Methoden

Theorieinput, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit, Rollenspiele und Übungen

Zielgruppe

Alle Berufe
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)

Referentin

Dr. Gabriele Pitschel-Walz, Ltd. Diplom-Psychologin, Klinikum rechts der Isar, München

Leitung

Ute Sturm

Termin

05.06. - 07.06.19

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 330,-

Anmeldeschluss

05.04.19

Hinweis

Freiwillige Registrierung (12 Punkte für Pflegende)

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