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Rückfallprophylaxe für Menschen mit Drogenabhängigkeit

Kurs 09/19

Die Auseinandersetzung mit der Rückfallforschung und die Anwendung von Rückfallaufarbeitungskonzepten in der Suchtarbeit zeigen, dass Abhängigkeit und Rückfälle wichtige Funktionen erfüllen und nicht auf körperliche Fehlschaltungen oder moralische Entgleisungen reduziert werden können. Rückfälle gehören in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen zum Verlauf. Rückfälle sind Krisenmomente für die Betroffenen. Nicht selten findet sich bei der Analyse des Rückfallgeschehens der „Schlüssel zur Sucht“, indem Konsummotive, Belastungsgebiete und der Lebensalltag genauer erkundet werden. Daraus können wichtige Impulse für realistischere Behandlungsziele abgeleitet werden. In diesem Sinne wird der Rück-fall als ein zugehöriger Bestandteil des Ausstiegs aus der Sucht und als Chance zur Weiterentwicklung begriffen.

Im Seminar werden Grundlagen zum Rückfallverständnis und Bausteine zur Anwendung in der Rückfallbehandlung vorgestellt und diskutiert.

Hartmut Klos wird das strukturierte Rückfallprophylaxe-Training (RPT) bei Abhängigkeitserkrankungen vorstellen und praxisorientierte Anleitungen zu rückfallrelevanten Themen vermitteln.

Besonders erwünscht ist eine interdisziplinäre Zusammensetzung der Seminargruppe, um unterschiedliche Perspektiven verschiedener Professionen als Ressource zu nutzen.

Methoden

Impulsreferate, Gruppenarbeit und Übungen

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)

Referent

Dipl.-Päd. Hartmut Klos, Psychotherapeut (HPG)

Leitung

Gudrun Gorski

Termin

24.01. – 25.01.19

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 200,-

Anmeldeschluss

23.11.18

Hinweis

Freiwillige Registrierung (14 Punkte für Pflegende)

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