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Anregungen aus der Dramatherapie für psychiatrische Gruppenarbeit und Alltagsgestaltung

Kurs 78/17

Die verschiedenen Formen der Kreativtherapie sind inzwischen auch in Deutschland in nahezu allen Fachbereichen der Psychiatrie zu einem festen und wichtigen Bestandteil der Behandlung der Klienten und Klientinnen geworden. Kreative Therapien bieten diesen Räume und Möglichkeiten, die eigene Person anders zu erleben als gewohnt, ungewohnte Dinge auszuprobieren und so an der Veränderung eigenen Erlebens, Empfindens, Denkens und Handelns sowie an der Erweiterung eigener Kreativitäts- und Handlungsspielräume zu arbeiten.
Die therapeutische Arbeit mit kreativen Methoden ist aber nicht nur ein wesentliches Verfahren der Psychotherapie, ihre Verfahren und Elemente können auch Anregungen für die Gestaltung von pflegerischen und freizeitgestaltenden Gruppenangeboten sowie für die Alltags- und Milieugestaltung geben.
In diesem Seminar werden ausgewählte Praktiken, Methoden und Übungen aus dem Bereich der Dramatherapie vorgestellt und mit den Teilnehmenden spielerisch ausprobiert und eingeübt. Dazu gehören etwa Bewegung, Rhythmus, Spiel, Entspannung und Fantasie sowie Rollen- und Maskenspiel. Von und mit den Teilnehmenden werden daraus Anwendungs- und Umsetzungsmöglichkeiten solcher Elemente für die Gestaltung von Gruppenangeboten und für die weitere Milieugestaltung im psychiatrischen Alltag erarbeitet und diskutiert.

Methoden

Theorieinputs, Gruppenarbeit, Übungen, Spiele, Erfahrungsaustausch

Zielgruppe

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)

Leitung

Hajo Oetmann und Fachreferenten

Termin

27.11. – 29.11.17

Ort

Solingen

Kosten

Kursgebühr € 200,-

Anmeldeschluss

27.09.17

Hinweise

Freiwillige Registrierung (12 Punkte für Pflegende)